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Neubau ohne Frust – diese 6 Fehler sollten Sie vermeiden

Ein Haus zu bauen, ist ein aufregendes Projekt. Und wenn man alles Wichtige bedenkt und sich professionelle Baupartner sucht, kann man sich am Schluss über seine eigenen vier Wände freuen, die genauso sind, wie man es sich ausgemalt hat. Doch fast jeder hat im Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden, den beim Neubau irgendwann der Frust gepackt hat – entweder früher bereits beim Hausbau selbst oder erst später beim Leben im Haus. Denn gerade als unerfahrener Bauherr kann man viel falsch machen, wobei die Folgen manchmal „nur“ Zeit und Nerven kosten, oft genug aber auch sehr viel Geld. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen 6 häufige Fehler beim Neubau vor, die Sie besser vermeiden sollten.

Fehler 1: Der Neubau passt nicht zur Umgebung

Wer sich endlich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen will, hat wahrscheinlich schon ein Bild seines Traumhauses im Kopf. Dabei steht für viele Bauherren die Individualität des eigenen Hauses im Vordergrund. Je nach Vorgaben im Bebauungsplan können sich Bauherren beim Hausstil individuell ausleben. Doch wer sein riesiges Einfamilienhaus im rustikalen Landhausstil in ein Neubaugebiet baut, in dem hauptsächlich kleine, topmoderne Wohnhäuser stehen, wird sich später damit vielleicht doch nicht so wohl fühlen. Besser ist es, das eigene Haus zumindest etwas an die Umgebung anzupassen und nicht gleich in Stil, Form und Farbe völlig abzuweichen. Wichtig ist auf jeden Fall auch, die Gestaltungsvorgaben des Bebauungsplans genau einzuhalten.

Fehler 2: Beim Neubau wird auf kurzlebige Trends gesetzt

Der Geschmack der Zeit ändert sich. Auffällige Details, die vor 10 Jahren noch als modern galten, wirken heute oft schon verstaubt, sodass man sich manchmal eine Sanierung herbeisehnt. Statt auf kurzlebige aktuelle Trends zu setzen, sollte deshalb lieber ein zeitloseres Design angestrebt werden. Vor allem bei Dingen, die nur mit viel Aufwand und hohen Kosten zu ändern sind, wie die Bauweise, die Fassade, die Dachform, die Sanitärkeramik, die Pflasterung der Einfahrt, die Fensterrahmen usw., sollten Sie am besten etwas zurückhaltender bei der Gestaltung sein und auf Zeitlosigkeit setzen. Raffinierte Akzente lassen sich eher durch schnell austauschbare Accessoires setzen, wie üppige Blumenkübel, eine raffinierte Haustür oder andere leichter austauschbare Details.

Fehler 3: Man lässt sich von der Optik täuschen

Nicht alles, was schön aussieht, stellt sich später auch als praktisch heraus. Offene Wohnbereiche wirken zum Beispiel auf den ersten Blick oft besonders einladend und ansprechend. Alles ist großzügig, Wohnzimmer und Essbereich gehen nahtlos ineinander über und die Küche ist auch nur durch einen hippen Tresen vom Wohnbereich getrennt. In der Praxis sieht es dann oft ganz anders aus. Denn offene Wohnbereiche lassen Küchengerüche ungehindert durchs Haus ziehen und das Küchenchaos können Sie auch nicht mal eben hinter einer Küchentür verschwinden lassen, wenn Besuch kommt. Auch die Rückzugsmöglichkeiten sind bei offenen Wohnbereichen eingeschränkt und die Heizkosten lassen sich zudem viel schlechter im Zaum halten, da man immer alles heizen muss. Das heißt jetzt nicht, dass ein offener Wohnbereich für Sie nicht genau die richtige Entscheidung ist. Nur die Nachteile sollten sie dann auch bewusst in Kauf nehmen wollen.

Ein weiteres Beispiel, wo die Optik oft über die Praxistauglichkeit siegt, sind weiße Bodenfliesen. Schick sehen sie schon aus, aber nur solange keine Haare draufliegen. Weiße Fliesen sauber zu halten, kostet Zeit und Nerven. Deshalb sollte man sich lieber nicht von einem weißen Bad oder riesigen putzintensiven Fensterfronten blenden lassen, sondern sich auch über die Praxistauglichkeit Gedanken machen.

Fehler 4: Man spart beim Neubau am falschen Ende

Wer billig kauft, kauft doppelt, heißt es oft so schön. Das gilt auch beim Hausbau. Denn ein Neubau kostet viel Geld und viele Bauherren wünschen sich, hier und da noch etwas zu sparen. Dabei sollten Sie aber genau überlegen, wo Sie sinnvoll sparen können. Die Entscheidung gegen einen Keller, um Geld zu sparen, kann später nicht mehr rückgängig gemacht werden. Auch fehlende Räume lassen sich nur schwer nachträglich verwirklichen. Und nach ein paar Jahren schon das komplette Bad neu zu fliesen, ist eine extrem dreckige und teure Angelegenheit. Besser ist es, bei den Details zu sparen, die sich später leichter austauschen lassen, wie etwa bei den Fußbodenbelägen, bei den Möbeln oder bei der Einbauküche.

Fehler 5: Beim Neubau wird nicht ans Alter gedacht

Viele Bauherren bauen sich ein Einfamilienhaus, um später auch im Alter darin zu wohnen. Dabei vergessen sie aber, dass im Alter oft körperliche Einschränkungen auftreten. Ein Haus mit vielen Treppen, ein Bad mit Badewanne statt Dusche oder ein Grundstück in Hanglage kann da zum echten Problem werden und einen Umzug in eine fremde Umgebung nötig machen. Wer das vermeiden will, sollte sein Haus von vornherein mit Blick aufs Alter planen, indem zum Beispiel auf einen Bungalow statt auf ein mehrgeschossiges Haus zurückgegriffen wird,  die Durchgangsbreiten entsprechend großzügig geplant werden und auf Schwellen und andere Barrieren im Haus möglichst verzichtet wird. So kann die Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden möglichst lange erhalten bleiben.

Fehler 6: Beim Neubau fehlt der Überblick bei der Auftragsvergabe

Ein Haus in Eigenregie zu bauen, klingt finanziell zunächst oft verlockend. Denn dann kann man sich bei der Auftragsvergabe der verschiedenen Gewerke immer das günstigste Angebot raussuchen. Das Problem ist nur, dass viele Köche gerne mal den Brei verderben. Denn gerade beim Hausbau müssen die verschiedenen Gewerke ganz genau aufeinander abgestimmt werden. Dabei verliert man als unerfahrener Bauherr schnell mal den Überblick, es kann zu Verzögerungen und zu hohen Folgekosten kommen, wenn ein Handwerker anrückt, seine Arbeit aber noch nicht verrichten kann, weil ein anderer Handwerker mit der Vorarbeit noch nicht fertig ist. Wer sich nicht gut auskennt und sich solchen Stress ersparen will, der sollte sein Haus lieber von einem erfahrenen Unternehmen aus einer Hand errichten lassen.

Fazit: Viele Fehler beim Neubau sind vermeidbar

Ein Neubau ist ein langes, teures Projekt. Umso ärgerlicher ist es, wenn während der Bauphase oder nach dem Einzug Frust aufkommt, weil man als Bauherr nicht alles bedacht hat. Um auch langfristig mit Ihrem Massivhaus glücklich zu werden, sollte das Haus einigermaßen zur Umgebung passen, eher zeitlos gestaltet werden und die Praxistauglichkeit sollte vor der Optik gehen. Zudem sollte nicht am falschen Ende gespart und das Haus mit Blick auf die Zukunft gebaut werden. Um bei der Auftragsvergabe nicht den Überblick zu verlieren und letztendlich draufzuzahlen, ist es zudem empfehlenswert, den Neubau von einem erfahrenen Unternehmen aus einer Hand bauen zu lassen.

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