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Natursteine als natürliches Baumaterial

Umweltschutz wird immer wichtiger – auch beim Bauen. Deshalb greifen immer mehr Bauherren auf ein langlebiges Massivhaus und auf Naturmaterialien zurück. Wie der Name bereits andeutet, sind Natursteine dabei eine natürliche Alternative zu künstlichen Baustoffen. Doch welche Baumaterialien fallen unter den Begriff Naturstein? Welche Vorteile bieten Natursteine aus ökologischer Sicht wirklich? Und welche alternativen Steine aus natürlichen Materialien bieten sich an?

Der Begriff Naturstein

Naturstein ist die Bezeichnung für Gesteine, die in der Natur zu finden sind. Beispiele sind Kalkstein, Marmor, Schiefer, Granit, Basalt und Sandstein. Werden Natursteine gesägt oder behauen und dadurch zu einem Produkt verarbeitet, wird oft auch von Naturwerkstein gesprochen. Natursteine werden auf der ganzen Welt in Steinbrüchen abgebaut und anschließend bearbeitet. Das natürliche Vorkommen des Basismaterials unterscheidet Natursteine von künstlich hergestellten Steinen, wie Ziegelsteine, auch wenn Ziegelsteine ebenfalls aus natürlichen Materialien bestehen.

Naturwerksteine haben eine große Bandbreite an Farben und Oberflächen. Dabei sind unregelmäßige Maserungen, Farbunterschiede oder Einschlüsse normal. Solche Abweichungen gelten nicht als Mangel, sondern schenken Natursteinen ein individuelles Gesicht.

Natursteine werden im Hausbau zum Beispiel im Gartenbau, für Außenfassaden, Fensterbänke und Treppen oder als Bodenbelag verwendet. Dabei gehören die meisten Natursteine zur Baustoffklasse A und gelten als nicht brennbar, weshalb sie im Hausbau besonders beliebt sind.

Vorteile von Natursteinen aus ökologischer Sicht

Wie bereits erwähnt, werden die Themen Umweltschutz und ökologisches Bauen immer wichtiger. Natursteine kommen diesem Trend deutlich entgegen:

  1. Natursteine sind nicht nur natürlichen Ursprungs, sondern bei der Gewinnung und Verarbeitung ist nur ein sehr geringer Energieaufwand vonnöten.
  2. Viele Natursteine sind auch als regionales Produkt ohne lange Transportwege erhältlich.
  3. Da Natursteine extrem robust und widerstandsfähig sind, können sie immer wieder verwendet werden.
  4. Naturstein lässt sich viel einfacher und umweltschonender entsorgen als viele künstliche Baustoffe.
  5. Bis zu 70 % des Natursteins können nach dem Abbau aus dem Steinbruch für Produkte aus Naturwerkstein verwendet werden.
  6. Die Abbaureste von Natursteinen können zu 100 % weiterverwendet werden, z. B. als Schottersteinen, als Steine im Gartenbau usw.

Beispiele für verschiedener Natursteine als Baumaterial

Granit: Dieser beliebte Naturstein besteht aus Quarz, Feldspat und Glimmer, wobei die genaue Zusammensetzung immer unterschiedlich sein kann. Granit ist sehr hart und lässt sich entsprechend nicht so leicht bearbeiten, überzeugt aber dadurch auch durch eine enorme Witterungsbeständigkeit und Robustheit. Granit ist in vielen Farben von Weiß über viele verschiedene Grautöne bis zu Blau-, Gelb- und Rottönen erhältlich und wird im Hausbau vor allem für Mauersteine, Treppenstufen, Platten und Pflastersteine eingesetzt.

Sandstein: Dieser Naturstein besteht größtenteils aus Quarz. Dabei hat Sandstein meistens nur eine geringe Festigkeit und lässt sich gut bearbeiten. Sandstein gilt als gut beständig, ist aber etwas empfindlicher gegenüber Nässe als Granit. Sandstein gibt es zum Beispiel in Weiß, Beige, Grau und sogar Grün und Rot. Der Naturstein wird im Hausbau zum Beispiel gerne für Mauersteine, aber auch für den Gartenbau als Platten oder Einfassungen verwendet.

Basalt: Dieser Naturstein lässt sich ebenfalls schwer bearbeiten, punktet aber wiederum mit seiner kompakten Dichte und seiner Feinkörnigkeit. Dabei geht die Farbigkeit von Basalt von Schwarz über Blau bis zu Violett. Basalt wird im Hausbau gerne als Schotter oder Zierstein zur Gartengestaltung verwendet.

Alternative Bausteine aus natürlichen Materialien

Ziegelsteine: Laut Definition gehören Ziegelsteine zu den künstlichen Steinen, da sie von Menschenhand produziert werden. Allerdings werden auch Ziegelsteine aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, nämlich aus Ton, Sand und Wasser. Ziegelsteine gelten als sehr umweltfreundlich, da sie keine Schadstoffe enthalten, sehr langlebig, widerstandsfähig und recyclingfähig sind. Ziegelsteine bieten aus ökologischer Sicht darüber hinaus eine sehr gute Wärmedämmung und Wärmespeicherung im Winter.

Beton: Auch wenn es verwundern mag: Beton besteht in der Hauptsache ebenfalls aus Materialen, die in der Natur vorkommen. Denn Beton wird aus Wasser, Gesteinskörnung und Zement hergestellt. Die Gesteinskörnung besteht wiederum aus Sand oder Kies, während die Hauptbestandteile für die Zementherstellung Kalkstein, Ton und Mergel sind, die ebenfalls natürlichen Ursprungs sind. Dabei stammen die Rohstoffe für Beton meistens aus der Region, sodass auch hier lange Transportwege vermieden werden können.

Fazit: Natursteine für den Neubau empfehlenswert

Natursteine sind ein beliebtes Baumaterial zum Beispiel für Außenfassaden, Fensterbänke und Treppen oder als Bodenbelag. Im Unterschied zu künstlichem Baumaterial kommen Natursteine in der Natur vor und sind nicht von Menschen gemacht. Dabei ist für Gewinnung und Verarbeitung nur ein sehr geringer Energieaufwand nötig und durch regionalen Abbau fallen auch lange Transportwege weg. Für Natursteine spricht außerdem, dass sie extrem robust und widerstandsfähig sind, immer wieder verwendet werden können, sich umweltschonend entsorgen lassen und sogar Abbaureste komplett weiterverwendet werden können. Als Alternative für Natursteine als Baumaterial kommen Ziegelsteine und Beton in Betracht, die zwar nicht als Naturstein gelten, aber in der Hauptsache ebenfalls aus natürlichen Materialien bestehen.

 

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